Podcast „Die Wohnraumfrage“
Der Wohnraummangel entwickelt sich zunehmend zu einer der drängendsten sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Gleichzeitig geht die Zahl der fertiggestellten Wohnungen zurück auf den niedrigsten Stand seit 2012.
Im Podcast „Die Wohnraumfrage“ sprechen Michél-Philipp Maruhn (Host & Founder DIGITALWERK) und Kruno Crepulja (CEO Instone Group) gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Immobilienbranche über die zentralen Herausforderungen rund um Wohnraummangel, Baukrise und die Zukunft des Wohnens.
Aktuelle Folge
Wie lassen sich die Herausforderungen der Wohnraumkrise auf kommunaler Ebene bewältigen? Die sechste und letzte Folge des Spezialpodcasts von DIGITALWERK und der Instone Group richtet den Blick auf die praktische Umsetzung von Wohnungsbaupolitik am Beispiel des Berliner Bezirks Mitte. Gemeinsam mit Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management in Berlin-Mitte, sprechen Michél-Philipp Maruhn und Kruno Crepulja über die konkreten Herausforderungen kommunaler Stadtentwicklung zwischen wachsender Nachfrage, langwierigen Planungsprozessen und begrenzten Flächen.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis: Diskutiert werden unter anderem die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Rolle kommunaler Wohnungsbaugesellschaften, die Auswirkungen von Ferienwohnungen und möbliertem Wohnen auf den Mietmarkt sowie der Umgang mit Nachverdichtung und Großprojekten. Darüber hinaus geht es um die Potenziale des sogenannten Bauturbos, die Bedeutung frühzeitiger Bürgerbeteiligung und die Frage, wie Städte Wachstum mit sozialer Infrastruktur und lebenswerten Quartieren in Einklang bringen können. Deutlich wird: Die Lösung der Wohnraumfrage entscheidet sich nicht allein auf Bundes- oder Landesebene. Erfolgreiche Stadtentwicklung erfordert eine enge Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und privaten Akteuren sowie pragmatische Planungsprozesse, die Neubau ermöglichen und gleichzeitig die Lebensqualität in den Quartieren sichern.
Über das Format
„Die Wohnraumfrage“ ist ein Spinoff des DIGITALWERK Podcasts und widmet sich in sechs wöchentlich erscheinenden Episoden den zentralen Herausforderungen rund um Wohnraummangel, Wohnungsbau und wie Wohnen in Deutschland wieder bezahlbar wird.
Seit 2020 zählt DIGITALWERK mit über 200 Folgen zu den relevanten Branchenpodcasts für Entscheiderinnen und Entscheider aus Bau, Immobilienwirtschaft und Politik. Mit „Die Wohnraumfrage“ erweitert das Format diese Perspektive um einen klaren Fokus auf die Zukunft des Wohnens.
Moderiert von Michél-Philipp Maruhn (Host & Founder DIGITALWERK) und Co-Host Kruno Crepulja (CEO Instone Group) diskutieren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Immobilienbranche über die Ursachen der aktuellen Entwicklungen und darüber, welche Lösungen jetzt realistisch und notwendig sind.
Im Fokus stehen gesellschaftspolitische, wirtschaftliche und regulatorische Zusammenhänge von Wohnpolitik und Marktmechanismen bis hin zu konkreten Fragen der Stadtentwicklung und Baupraxis. Ziel des Formats ist es, unterschiedliche Perspektiven einzuordnen, Herausforderungen verständlich zu machen und konkrete Lösungsansätze sichtbar zu machen.
Alle Folgen im Überblick
Die Hosts
Michél-Philipp Maruhn
Seit über zwölf Jahren beschäftigt Michél-Philipp Maruhn sich intensiv mit der Bau- und Immobilienbranche. Als Host von DIGITALWERK spricht er mit prägenden Persönlichkeiten der Branche über Trends, Herausforderungen und die Zukunft von Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung.
Kruno Crepulja
Als CEO der Instone Group verantwortet Kruno Crepulja seit 2017 die strategische Ausrichtung eines der führenden Wohnentwickler Deutschlands. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Immobilienbranche bringt er umfassende Marktkenntnis und unternehmerische Perspektiven in den Podcast ein.
Wie Instone leistbaren Wohnraum mitgestaltet
Unsere Mission: Wir stellen den Menschen in Deutschland intelligente und nachhaltige urbane Wohn- und Lebensräume zur Verfügung – zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dafür setzen wir auf durchgängig digitale Prozesse, standardisierte Planung und serielle Bauweisen. So reduzieren wir Komplexität, schaffen Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und ermöglichen mehr Kosten- und Planungssicherheit.
Eine zentrale Rolle spielt dabei unsere Tochtergesellschaft nyoo, mit der wir hochwertige und zugleich leistbare Wohnungen in Metropolrandlagen oder wirtschaftlich starken Regionen mit hoher Nachfrage entwickeln. Dabei kombinieren wir intelligente Standardisierung, vereinfachte Produktlösungen und serielle Elemente, ohne Abstriche bei Wohnqualität, Komfort oder Energieeffizienz.
Im Fokus stehen durchdachte Grundrisse, verlässliche Qualität und nachhaltige Baustandards. So realisieren wir schlüsselfertige Wohnungen im QNG-40-Standard zu deutlich effizienteren Herstellungskosten – besonders attraktiv für Genossenschaften und langfristig orientierte Bestandshalter.
Der Ansatz dahinter: Wenn Wohnen wieder leistbarer werden soll, braucht es neben politischen und regulatorischen Impulsen vor allem neue Wege beim Planen und Bauen.