21.01.2026
InterviewInterview mit Alexandra Löckmann über die IMPACT-Gruppe „Resiliente Quartiere“
In unseren IMPACT-Gruppen arbeiten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Abteilungen daran, resiliente und zukunftsfähige Quartiere zu entwickeln. Heute geben wir einen Einblick in die Gruppe „Resiliente Quartiere“ und sprechen mit Alexandra Löckmann, Planungskoordinatorin aus Köln, über die Herausforderungen, Chancen und Ideen für die Quartiere der Zukunft.
Was verstehen wir unter einem „resilienten Quartier“?
Ein resilientes Quartier ist so geplant, dass es auf Veränderungen reagieren kann, Krisen standhält und langfristig funktionsfähig bleibt. Resiliente Quartiere leisten zweierlei: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum und sind gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet, wie z. B. steigende Temperaturen, Starkregenrisiken und hohe CO₂-Emissionen.
Ein resilientes Quartier ist so geplant, dass es auf Veränderungen reagieren kann, Krisen standhält und langfristig funktionsfähig bleibt. Resiliente Quartiere leisten zweierlei: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum und sind gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet, wie z. B. steigende Temperaturen, Starkregenrisiken und hohe CO₂-Emissionen.
Woran arbeitet die IMPACT-Gruppe „Resiliente Quartiere“?
Zuletzt haben wir eine Szenarioanalyse als Teil unseres TNFD-Reports erarbeitet, welche wir fortschreitend auf ihre Aktualität prüfen. Als „Early Adopter“ haben wir uns freiwillig verpflichtet, diesen Bericht zu erstellen. Damit zeigen wir: Resilienz ist für uns ein strategisches Ziel.
In verschiedenen Zukunftsszenarien analysieren wir, wie sich klimatische, wirtschaftliche, regulatorische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen entwickeln könnten und welche Risiken und Chancen sich daraus für unsere Projekte ergeben.
Für uns lassen sich daraus konkrete Handlungsstrategien ableiten, die wir direkt in unsere Projektentwicklung integrieren.
Warum ist das Thema für unsere Projekte relevant?
Gesetzliche Vorgaben, regulatorische Rahmenbedingungen und die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien prägen unsere Projekte und unser Handeln. Für Käuferinnen und Käufer ist Klimafreundlichkeit zunehmend ein Entscheidungskriterium. Hinzu kommen attraktive Förderungen und Abschreibungsmöglichkeiten, die an klimaresiliente und energieeffiziente Konzepte geknüpft sind. Das wird zunehmend zum echten Wettbewerbsvorteil, der unsere Projekte zusätzlich stärkt.
Welcher Aspekt macht Quartiere heute wirklich resilient?
Resilienz entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren. Jede Projektphase trägt dazu bei: von der sorgfältigen Standortwahl, über die Integration nachhaltiger Komponenten bis hin zur Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe und einer ressourcenschonenden Umsetzung.
Resilienz entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren. Jede Projektphase trägt dazu bei: von der sorgfältigen Standortwahl, über die Integration nachhaltiger Komponenten bis hin zur Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe und einer ressourcenschonenden Umsetzung.
Welche Maßnahmen setzt die IMPACT-Gruppe um, um die Quartiere langfristig resilient zu machen?
Wir arbeiten mit einer Art Toolbox nachhaltiger Maßnahmen, aus der wir projektabhängig die besten Lösungen wählen. Viele Elemente setzen wir bereits heute in unseren Projekten um, beispielsweise Dach- und Fassadenbegrünung, Nistquartiere, Retentionsdächer, Wärmepumpen und Photovoltaik. Darüber hinaus ergänzen wir, wo möglich, clevere Mobilitätskonzepte oder z. B. den Einsatz von Holz, um Quartiere noch resilienter zu gestalten.
Wir arbeiten mit einer Art Toolbox nachhaltiger Maßnahmen, aus der wir projektabhängig die besten Lösungen wählen. Viele Elemente setzen wir bereits heute in unseren Projekten um, beispielsweise Dach- und Fassadenbegrünung, Nistquartiere, Retentionsdächer, Wärmepumpen und Photovoltaik. Darüber hinaus ergänzen wir, wo möglich, clevere Mobilitätskonzepte oder z. B. den Einsatz von Holz, um Quartiere noch resilienter zu gestalten.
Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell in der Entwicklung resilienter Quartiere und wie geht die IMPACT-Gruppe diese an?
Die Rahmenbedingungen, unter denen wir moderne Quartiere planen und entwickeln, verändern sich kontinuierlich – etwa durch neue gesetzliche Vorgaben, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Erwartungen. Diese Dynamik sehen wir als Chance: Sie fordert uns heraus, unsere Arbeitsweisen immer wieder zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Unser Ansatz: diskutieren, testen, etablieren.
In der IMPACT‑Gruppe bündeln wir unser Know-how, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln praxisnahe Lösungen, die wir direkt in unsere Projekte einfließen lassen. Resilienz entsteht nicht von heute auf morgen, aber wir arbeiten konsequent und teamübergreifend daran, für Instone langfristig tragfähige Standards zu setzen.
Welche Erfahrungen und Learnings gibt es bereits aus der Umsetzung?
Viele der Maßnahmen aus unserer Toolbox gehören mittlerweile zur gelebten Praxis bei Instone.
Unsere IMPACT-Gruppen sind ein gutes Beispiel dafür, wie wir bereichsübergreifend Verantwortung übernehmen – von der Akquise über die Projektentwicklung bis zur Realisierung. Die Kolleginnen und Kollegen bringen unterschiedliche Perspektiven ein, um Quartiere zu gestalten, die auch in Zukunft lebenswert sind.
Mit Mut und Teamarbeit lassen sich nachhaltige Lösungen erfolgreich umsetzen.
Viele der Maßnahmen aus unserer Toolbox gehören mittlerweile zur gelebten Praxis bei Instone.
Unsere IMPACT-Gruppen sind ein gutes Beispiel dafür, wie wir bereichsübergreifend Verantwortung übernehmen – von der Akquise über die Projektentwicklung bis zur Realisierung. Die Kolleginnen und Kollegen bringen unterschiedliche Perspektiven ein, um Quartiere zu gestalten, die auch in Zukunft lebenswert sind.
Mit Mut und Teamarbeit lassen sich nachhaltige Lösungen erfolgreich umsetzen.
Persönlich gefragt: Warum engagieren Sie sich in dieser Arbeitsgruppe? Was motiviert Sie besonders?
Ich bin auf dem Land groß geworden. Dort erlebt man täglich, wie wichtig das natürliche Gleichgewicht ist. Deshalb versuche ich auch im Alltag nachhaltig zu leben: bewusster Konsum, Mülltrennung, das Auto öfter stehen lassen. Dieses Bewusstsein in die IMPACT-Gruppen einzubringen und im größeren Maßstab auf unsere Projekte zu übertragen, motiviert mich sehr. Wenn viele kleine Beiträge zu etwas Großem führen können, umso besser.
Ich bin auf dem Land groß geworden. Dort erlebt man täglich, wie wichtig das natürliche Gleichgewicht ist. Deshalb versuche ich auch im Alltag nachhaltig zu leben: bewusster Konsum, Mülltrennung, das Auto öfter stehen lassen. Dieses Bewusstsein in die IMPACT-Gruppen einzubringen und im größeren Maßstab auf unsere Projekte zu übertragen, motiviert mich sehr. Wenn viele kleine Beiträge zu etwas Großem führen können, umso besser.